Rubicon Wie stark wirkt nach, dass Lesben bis in die 90er Jahre das Sorgerecht für ihre Kinder entzogen wurde? Wie können wir Frauen und Kinder unterstützen, die voneinander getrennt wurden? Wie frei sind wir heute in unserer Entscheidung, Kinder zu bekommen oder nicht? Wodurch und warum wurden Lesben mit Kindern innerhalb der Lesbencommunity ausgegrenzt, und wie ist das heute? Muss ich einen Ausschluss aus meiner Lesbencommunity befürchten, wenn ich Kinder bekomme? Was gibt es für gute Gründe, keine Kinder zu bekommen? Was brauche ich, um mehr Freiheit in meiner Entscheidung für oder gegen Kinder zu haben? Welche Alternativen gibt es zu leiblicher Elternschaft? Macht Mutterschaft spießig und bürgerlich? Habe ich als Co-Mutter wirklich die gleichen Rechte? Wo kann ich meine Trauer ausdrücken, keine Kinder zu haben? Gibt es einen Generationskonflikt zwischen Frauen*, für die ein Coming Out gleichzeitig bedeutete, sich gegen Kinder zu entscheiden, und denjenigen Frauen*, die heute Regenbogenfamilien gründen?

Wir wünschen uns mehr Freiheit für individuelle Formen des Zusammenlebens! Darüber möchten wir ins Gespräch kommen und laden zu einem Erfahrungsaustausch mit thematischen Impulsen ein.

Ort und Zeit: Sonntag, 1.7.2018 von 15.00 Uhr bis 18.30 Uhr im rubicon, Köln.
Eine Veranstaltung für Lesben*. Für Kinderbetreuung ist gesorgt.

 

Für folgende Erfahrungsbereiche suchen wir noch Lesben*,
• die in sozialer Mutterschaft leben (z.B. als WG-Mitbewohnerin oder Freundin der leibl. Mutter)
• die in Wahlverwandtschaft leben (z.B. verbindliche Freundschaftsnetzwerke mit /ohne Kinder)
• die mit ihrer Kinderlosigkeit zufrieden sind.

Wir würden uns freuen, wenn ihr zum Gelingen des Tages beitragt, in dem ihr Eure persönlichen Erfahrungen als Einstieg für einen Austausch zur Verfügung stellt. Bei Interesse bitten wir um eine Kontaktaufnahme bis zum 16. April 2018.

Kontakt: Mirja Fehm, E-Mail Mirja.Fehm@rubicon-koeln.de 
Eine Veranstaltung des rubicon e.V., Köln

0
0
0
s2smodern
powered by social2s
Anzeige:
Anzeige: