In dem Frauenwohn- und Kulturzentrum des RuT planen wir zwei Pflegewohngemeinschaften, die Teil der Gemeinschaft von Frauen sein werden. Mit einem kultursensiblen und lesbenrespektierenden Pflegekonzept wollen wir dafür sorgen, dass sich jede Frau mit ihrer besonderen Biografie hier aufgehoben und wohlfühlt. Jede WG hat 8-9 Plätze. Jede Bewohnerin hat ein eigenes Zimmer. Eine große Terrasse, der gemeinschaftliche Garten, Gemeinschaftsräume und die kulturellen Veranstaltungen des RuT werden für alle zugänglich sein. Das gesamte Zentrum ist barrierefrei geplant. Ambulante Pflege wird im Bedarfsfall auch in den Wohnungen möglich sein. Wir wollen eine bunte und lebendige Gemeinschaft entwickeln, die Unterstützung und ein Miteinander möglich macht und das, was das Leben hier unbezahlbar macht: ein frauen/lesbenfreundliches Solidarnetz, das auch hält, wenn alle Stricke reißen.

Interessiert? Wunderbar!

Wir informieren gerne telefonisch unter 030 621 47 53 (Di, Mi, Fr 10-14 Uhr und Do 16-19 Uhr)

Auf unserer Interessentinnenliste können Sie sich/kannst du dich für einen Platz in einer der Wohngemeinschaften vormerken lassen.

Der Münchner Stadtrat hat beschlossen, dass ein Konzept zur Öffnung der Alten- und Pflegeheime für die Zielgruppe Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender (LGBT)1 gemeinsam mit entsprechenden Beratungsstellen entwickelt werden soll. 

Alle Informationen hier: https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Sozialreferat/Sozialamt/Alter-und-Behinderung/oeffnung_altenpflege_lgbt.html

Informationsbroschüre Kultursensible Pflege für Lesben und Schwule. Informationen für die Professionelle Altenpflege - Informationen über Geschichte, Kultur und Lebenserfahrungen von älteren Lesben und SchwulenInformationsbroschüre Kultursensible Pflege für Lesben und Schwule. Informationen für die Professionelle Altenpflege - Informationen über Geschichte, Kultur und Lebenserfahrungen von älteren Lesben und SchwulenDie Informationsbroschüre Kultursensible Pflege für Lesben und Schwule. Informationen für die Professionelle Altenpflege - Informationen über Geschichte, Kultur und Lebenserfahrungen von älteren Lesben und Schwulen - ist erschienen. Die Broschüre wird in der Schriftenreihe des rubicon e.V. Impulse unter Band 10 herausgegeben. 

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"Pflegekräfte benötigen Wissen um die schwul-lesbische Kultur und genügend Informationen, um die Erfahrungen alter homosexueller Menschen in den geschichtlichen Zusammenhang einordnen zu können", so NRW - Emanzipationsministerim Barbara Steffens im Vorwort der Veröffentlichung.

Die von Dr.in Gabi Stummer im Rahmen des Landesprojektes zur Kultursensiblen Pflege für Lesben und Schwule erarbeitete Broschüre wendet sich an die Pflege, insbesondere an die Fachrichtung Altenpflege. Sie soll zu einem professionellen Umgang der Pflegenden mit älteren, alten und hochaltrigen gleichgeschlechtlich liebenden Menschen beitragen.

Im Anschluss an eine thematische Einführung skizziert ein Rückblick in die jüngere deutsche Geschichte das politische und gesellschaftliche Klima, das für die ältere Generation der Lesben und Schwulen prägend war. Hervorgehoben wird, welche Auswirkungen die tief verwurzelte Homophobie auf das alltägliche Leben hatte. Das Wissen über die gesellschaftlichen Bedingungen, in denen Lesben und Schwule aufgewachsen sind, kann zu einem besseren Verständnis ihrer heutigen Lebenssituation führen. Welche Anforderungen sich daraus für die (Alten)pflege ergeben und welche Kompetenzen erforderlich sind, erläutert die Autorin in ihren Ausführungen über das zugrunde liegende Pflegeverständnis.

Kultursensible Pflege für Lesben und Schwule. Informationen für die Professionelle Altenpflege
Hg.: Kultursensible Pflege für Lesben und Schwule in NRW; rubicon e.V., 2014

Kontakt zur Autorin sowie weitere Informationen zu Professioneller Pflege von Lesben und Schwulen
Gabi Stummer, Doktor_in der Pflegewissenschaft
gabistummer@web.de 

Gabi Stummer bietet folgende Themen für Vorträge, Präsentationen oder Workshops im Bereich Pflegewissenschaft und Pflege an:

  • Aufgaben und Verantwortung der Professionellen Pflege gegenüber Lesben und Schwulen
  • Lebensrealitäten von alten, älteren und hochaltrigen Lesben und Schwulen
  • Lesben- und Schwulenkultur
  • Identität und Heteronormativität
  • Intersektionalität und Diskriminierung

 

Die MÜNCHENSTIFT GmbH hat sich nach dem Stadtratsbeschluss der Landeshauptstadt München als einziger Münchner Träger für das Modellprojekt Öffnung der stationären Altenpflege für LGBT beworben. Der Dokumentarfilm weist auf die Bedürfnisse älterer Lesben, Schwuler und Transmenschen hin und zeigt, wie die Öffnung der stationären Altenpflege für LGBT in den Pflegeeinrichtungen der MÜNCHENSTIFT gelebt werden kann.

https://www.youtube.com/watch?v=QQ0HwYpR-kk

Ein enger Kontakt und Austausch mit der LGBT Community ist ein wesentlicher Bestandteil des Projekts. Unter anderem werden durch die Stabsstelle Vielfalt in Absprache mit den drei Projekt-Häusern: Haus an der Effnerstraße, Haus St. Martin und Haus. St. Maria Ramersdorf verschiedene Veranstaltungen für BewohnerInnen – auch mit der LGBT Community – organisiert. Daneben ist auch die Fort-und Weiterbildung der MitarbeiterInnen der MÜNCHENSTIFT ein großes Anliegen, weshalb es - ebenso unter anderem durch die LGBT Community - organisierte Fortbildungen und Stadtrundgänge für MitarbeiterInnen gibt. Die MÜNCHENSTIFT war seit 2014 jedes Jahr auf dem CSD vertreten. Das übergeordnete Ziel ist es, eine Öffnung der stationären Altenpflege für LGBT zu erreichen und in Zukunft auch über die Projekthäuser hinaus in allen Häusern einen diskriminierungsfreien Raum für MitarbeiterInnen und BewohnerInnen als gelebte Normalität zu erfahren.

Fachlich begleitet wird das Projekt von der Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen und vom Sozialreferat.

 

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=QQ0HwYpR-kk

 

In Deutschland haben ältere Homosexuelle in ihrem Leben in erheblichem Ausmaß Diskriminierung und Ausgrenzung erfahren. Diese Erfahrungen führen dazu, dass es für ältere Homosexuelle schwierig ist in einem Pflegeheim offen mit ihrer Homosexualität umzugehen. Gleichzeitig nehmen Pflegeheime derzeit oft gar nicht aktiv zu Kenntnis, dass es in ihren Einrichtungen ältere Homosexuelle gibt.

Wir wollen mit der Initiative Regenbogenpflege dazu beitragen, dass Pflegeeinrichtungen älteren Lesben und Schwulen ein Umfeld bieten, das frei von Diskriminierung ist und ein möglichst selbstbestimmtes Leben auch bei Pflegebedürftigkeit ermöglichen. Anbieter von Pflege sollen ermutigt werden sich des Themas anzunehmen und ältere Homosexuelle sollen Informationen dazu finden wo es Pflegeeinrichtungen gibt in denen aktive Toleranz ein wesentlicher Bestandteil des Profils ist.

LSBT* in der Pflege - was heißt das eigentlich? Du arbeitest als Pflegefachkraft oder befindest dich gerade in der Ausbildung für einen Pflege- oder Heilberuf? Dann könnte das für dich und dein Team interessant sein:
Die Lesbenberatung Berlin e.V. bietet einen kostenlosen Sensibilisierungsworkshop zum Thema LSBT* in der Pflege an. In diesem Workshop wird es um die Vermittlung von Informationen und Kenntnissen über die Bedarfe von LSBT* und das Finden von Formulierungs- und Handlungsoptionen gehen. Außerdem wird es die Möglichkeit für einen Austausch von beruflichen Erfahrungen geben. Somit sollen eigene Unsicherheiten überwunden und ein unterstützender Umgang ermöglicht werden. 
Der Workshop ist kostenlos und ein Termin kann mit uns abgestimmt werden!

Kultursensible Altenpflege für Lesben und Schwule. Informationen für die Professionelle AltenpflegeKultursensible Altenpflege für Lesben und Schwule. Informationen für die Professionelle AltenpflegeAb sofort ist die Broschüre Kultursensible Pflege für Lesben und Schwule. Informationen für die Professionelle Altenpflege auch als Printversion erhältlich.

Die von Dr.in Gabi Stummer im Rahmen des Landesprojektes zur Kultursensiblen Pflege für Lesben und Schwule erarbeitete Informationsbroschüre wendet sich an Mitarbeitende der Altenpflege. Sie soll zu einem professionellen Umgang der Pflegenden mit älteren, alten und hochaltrigen gleichgeschlechtlich liebenden Menschen beitragen. Im Anschluss an eine thematische Einführung skizziert ein Rückblick in die jüngere deutsche Geschichte das politische und gesellschaftliche Klima, das für die ältere Generation der Lesben und Schwulen prägend war. Welche Anforderungen sich daraus für die den Bereich der Altenpflege ergeben und welche Kompetenzen erforderlich sind, erläutert die Autorin in ihren Ausführungen über das zugrunde liegende Pflegeverständnis.

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Bestellungen unter info@rubicon-koeln.de 
rubicon. e.V.
Rubensstr. 8-10, 50676 Köln
Büro: 02 21-27 66 999 -0
www.rubicon-koeln.de 

 

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