Ifff logo gruen 4cVom 4. bis 9. April 2017 findet das Festival mit dem großen Themenschwerpunkt IN CONTROL....of the Situation / Alles unter Kontrolle statt. https://frauenfilmfestival.eu/

Queere Filme beim Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund | Köln 4. - 9. April 2017
Sechs Tage lang feiert das Festival das Filmschaffen von Frauen. Das Publikum darf sich auf ein großes internationales Filmprogramm freuen.
Hier der Hinweis auf einige queere Filme im Programm. (Quelle: Rundbrief LAG Lesben NRW)

Do 06.04., 18 Uhr, Schauburg 1, Dortmund: Ovarian Psycos. Dokumentarfilm, USA 2016, 72', R: Joanna Sokolowski, Kate Trumbull-LaValle. Frauen formieren sich und fahren nachts mit Fahrrädern durch Los Angeles. Mit diesem Akt der Revolte tritt die „Ovarian Psycos Bicycle Brigade” den Gefahren der Straße entgegen und bietet Frauen, die anderswo ausgegrenzt werden, eine stärkende Gemeinschaft. Der Film begleitet ihre Aktivitäten und porträtiert eindringlich den Alltag ihrer Akteurinnen. Mit VORFILM: Heads or Tails. In Kooperation mit L.MAG.

Fr 07.04., 18 Uhr, Kino im U, Dortmund: Bar Bahar (In Between) Spielfilm, ISR/F 2016, 103', R: Maysaloun Hamoud. Drei junge Frauen landen in einer WG im hippen Tel Aviv. Sie teilen mehr als nur die gemeinsame Wohnung: Als Palästinenserinnen mit israelischem Pass zieht sich der Konflikt zwischen dem Wertekorsett ihrer traditionellen Herkunft und dem Freiheitsversprechen der Großstadt durch ihren Alltag.

Im Anschluss Diskussion über die unterschiedlichen Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen an, die als Ursache für Flucht und Migration kaum bekannt und anerkannt sind in Kooperation mit medica mondiale.

Fr 07.04., 20.30 Uhr, Schauburg 2, Dortmund: The Priestess Walks Alone. Dokumentarfilm, TWN 2016, 54', R: Hui-chen Huang. Der couragierte Versuch einer Tochter, ihrer Mutter zu vergeben. Die Mutter, eine lesbische Priesterin, die auf Beerdigungen Trost spendet, lehnt es ab, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen. Die Tochter leidet darunter und gibt nicht auf. Beharrlich löst sie die Schichten des mütterlichen Kontrollpanzers. Die persönliche Erzählung eines tiefen Konflikts. Mit VORFILM Fan Fan. In Kooperation mit der LAG Lesben in NRW e.V.

Sa 08.04., 15 Uhr, Schauburg 1, Dortmund / So 09.04., 16.30 Uhr, Filmforum Köln: Siebzehn. Spielfilm, A 2017, 103', R: Monja Art
Mit siebzehn dreht sich alles um Zugehörigkeiten, die erste Liebe und die Suche nach der eigenen Identität. Auch kurz vor den Sommerferien in einer Schule in Niederösterreich: Paula fühlt sich eigentlich zu Charlotte hingezogen, geht aber eine Affäre mit einem Mitschüler ein. Das sensibel inszenierte Kinodebüt gewann den diesjährigen Max-Ophüls-Preis für den besten Film und die beste Nachwuchsschauspielerin!

So 09.04., 16 Uhr, Schauburg 2, Dortmund: Mãe só há uma (Don’t Call Me Son). Spielfilm, BRA 2016, 82', R: Anna Muylaert
Der queere brasilianische Coming-of-Age-Film erzählt die Geschichte von Pierre, der als Kind von seiner Mutter gestohlen wurde. Erst als 17-Jähriger erfährt er davon, als ihn plötzlich seine biologischen Eltern „nach Hause“ holen wollen. Doch Pierres Lebensentwurf passt nicht so recht zum neuen bürgerlichen Elternhaus. Ein unsentimentales und witziges Plädoyer für Patchworkfamilien.

Das Programm des Festivals und Infos: https://frauenfilmfestival.eu 

Seit 1987 findet in Dortmund das Internationale Frauenfilmfestival (in jährlichem Wechsel mit der Kölner Ausgabe) statt – seit 30 Jahren ein lebendiger Treffpunkt für Filmenthusiast*innen. Vom 4. bis 9. April 2017 stehen unter dem Titel IN CONTROL…of the situation / Alles unter Kontrolle rund 120 aktuelle und historische Filme, Performances und Diskussionen auf dem Programm. Zu den mehr als 50 unterschiedlichen Veranstaltungen werden zahlreiche Gäste aus der deutschen und internationalen Filmbranche erwartet. Der Internationale Spielfilmwettbewerb für Regisseurinnen, das Schulfilmprogramm und viele Specials komplettieren das 6-tägige Programm.

Festivaleröffnung: The Party / Internationaler Spielfilmwettbewerb für Regisseurinnen
Das Festival startet sein Jubiläumsprogramm am 4. April mit der neuen britischen Gesellschaftskomödie The Party von Sally Potter, ein Feuerwerk der geschliffenen Dialoge. Gastgeberin Janet (Kristin Scott Thomas) ist gerade zur Ministerin ernannt worden und will das im Kreise ihrer engsten Freund*innen feiern. Bei dieser Party möchte man nicht eingeladen sein, aber zuzuschauen ist ein Genuss. Mit Patricia Clarkson, Bruno Ganz, Emily Mortimer, u. a.
The Party ist einer von acht Filmen im Wettbewerb, der mit 15.000 Euro dotiert ist. Weitere Wettbewerbs-Teilnehmer*innen kommen aus Belgien, Brasilien, Frankreich, Polen und Südafrika, darunter sind 3 Deutschlandpremieren.

 

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