Rosa Strippe eröffnet deutschlandweit einzigartiges Trauzimmer in schwul-lesbischem Beratungszentrum. Die Rosa Strippe wird am 20. Februar einen in Deutschland in dieser Form einzigartigen Ort als städtisches Trauzimmer in einem schwul-lesbischem Beratungszentrum in Bochum einweihen. Im dort bereits vorhandenen „Raum der Geschichte(n)“ werden durch diese weitere Maßnahme der Stadt Bochum im Kampf gegen Diskriminierung einerseits Frau und Frau oder Mann und Mann den gemeinsamen Lebensweg in Form einer Lebenspartnerschaft beschließen können, andererseits Frau und Mann in Form einer Ehe. Zur Widmung ab 11 Uhr wird die Rechtsdezernentin Diane Jägers als Vertreterin der Stadt Bochum sprechen. Als Rahmenprogramm ist im März und April eine Vortragsreihe mit Fachleuten zum Thema vorgesehen. Paare, die sich künftig das „Ja“-Wort geben möchten, können dies im außergewöhnlichen „Raum der Geschichte(n)“ in der ersten Etage des Hauses Kortumstraße 143. Der im Parterre gelegene große „freiRAUM“ lädt desweiteren dazu ein, mit den Traugästen gemeinsam anzustoßen. Der große Außenbereich mit reichlich Platz auch für größere Gesellschaften an der Hausrückseite kann bei gutem Wetter zusätzlich genutzt werden. Nach einer Trauung ist die Möglichkeit zu einem Spaziergang im nahe gelegenen wunderschönen Stadtpark gegeben. Eine besondere Möglichkeit bietet der Verein für jene Paare, die sich sichtbar im Haus gemeinsam verewigen möchten: Die Würdigung des Namens auf einem Schild in einer Treppenstufe oder die Widmung eines ganzen Raumes im Haus werden angeboten. Das Trauzimmer der Rosa Strippe kann sogar von Paaren aus anderen Städten nach Absprache mit den örtlichen Standesämtern als Ort der „Hochzeit“ gewählt werden. Welcome to Bochum! Nach wie vor bestehen gewichtige Benachteiligungen für gleichgeschlechtliche Paare etwa im Beamtenrecht bei Pensionsansprüchen, in der Hinterbliebenenversorgung der Versorgungswerke etwa der Ärztekammern, Rechtsanwaltskammern und Psychotherapeutenkammern sowie bei der Zusatzversorgung der Angestellten des öffentlichen Dienstes. Zudem werden im Steuerrecht und im Erbrecht gleichgeschlechtliche Paare wie Fremde behandelt und im Adoptionsrecht ausgegrenzt. In vielen Bundesländern wie Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, jedoch nicht in Nordrhein- Westfalen, fallen ferner erheblich höhere Gebühren für das Schließen von Lebenspartnerschaften im Vergleich zur Eheschließung an. Auch der eigentliche Trauungsakt ist von Diskriminierung betroffen: Im Saarland dürfen keine Trauzeugen an der Zeremonie teilnehmen. Informationen unter: Tel. 0234-6404621 und www.rosastrippe.de
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