[PM/red.] all out logoGefährdete LGBT* in Albanien haben bald Zugang zu medizinischer Versorgung und psychologischer Betreuung. Dank der Spenden von mehr als 1000 Menschen aus aller Welt startet demnächst der erste kostenfreie Krisendienst für LGBT* in Albanien. Der Online-Krisendienst wird einen vertraulichen, geschützten Kontakt zwischen LGBT*, denen wegen ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität bis jetzt medizinische Hilfe verweigert wurde, und LGBT*-freundlichen medizinischen Fachkräften herstellen.

Über eine Crowdfunding-Kampagne der weltweit aktiven Bewegung für LGBT*-Rechte All Out haben mehr als 1000 Menschen gespendet. Diese Spenden werden an Pro LGBT, eine albanische Organisation für LGBT*-Rechte und Initiatorin des Krisendienstes, übermittelt, damit dieser bis Ende des Jahres 2017 seine Arbeit aufnehmen kann.

Die albanische Gesellschaft ist LGBT* gegenüber häufig überaus feindselig eingestellt. Nicht selten verweigern Ärzte und andere Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes oder medizinisches Personal LGBT* Behandlung und Hilfe. Manche beleidigen LGBT* sogar, bedrohen sie und werfen sie aus ihren Praxen.

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Hirschfeld Eddy StiftungDas neue Afrika Süd Heft schreibt über die Bewegung von Lesben, Bisexuellen und Trans* in Südafrika und Namibia. Anlass ist das Jahr der Menschenrechte mit besonderem Fokus auf Frauenrechte, das die Afrikanische Union für 2016 ausrief, online und gedruckt zu lesen ist:

„Warum Gesetze allein nicht reichen“

„Why laws are not enough: Towards social inclusion and equality of LGBTI persons in the Western Balkans and Turkey“ – unter diesem Titel diskutieren in Pristina/Kosovo vom 6. bis 8. Oktober 2016 rund 130 LGBTI-Aktivist*innen und ihre Verbündeten aus Politik und Zivilgesellschaft. Zusammen mit der Hirschfeld-Eddy-Stiftung führt die regionale Organisation LGBTI Equal Rights Association (http://www.lgbti-era.org/) die dreitägige Regionalkonferenz zum Thema (LGBTI, soziale Inklusion und Menschenrechte durch.

Die Konferenz thematisiert Strategien für mehr politische Teilhabe und soziale Inklusion von LSBTI in den jeweiligen Gesellschaften des Westlichen Balkans und der Türkei. Im Mittelpunkt stehen die Kooperation zwischen Behörden und der LGBTI-Community, die Bekämpfung von Hassverbrechen, Nationale Aktionspläne, Inklusion von trans- und intergeschlechtlichen Menschen in der Region sowie die Chancen und Herausforderungen des EU-Annäherungsprozesses.

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Hirschfeld Eddy Stiftung„Die globalen Nachhaltigkeitsziele der UN und die Einbeziehung von LSBT-Themen“. Zu diesem Thema ist ein Leitfaden in deutscher Sprache erschienen. Der 18-seitige Text ist die Übersetzung eines von Stonewall UK verfassten Dokuments. Die Übersetzung ist als Kooperation zwischen der Dreilinden gGmbH, dem Dachverband der Regenbogenfamilien Schweiz und der Hirschfeld-Eddy-Stiftung entstanden. Sie soll im deutschsprachigen Raum zu einer vertiefenden Auseinandersetzung mit dem Thema ermuntern und eine erste Arbeitsgrundlage bieten.

„Niemand soll zurückgelassen werden“ – so lautet die Forderung der Ende 2015 verabschiedeten UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung. Trotz erheblicher Bemühungen ist es nicht gelungen, schon bei der Formulierung der Ziele explizit auf die Verbesserung der Situation sexueller und geschlechtlicher Minderheiten einzugehen. Nun müssen Ansatzpunkte gefunden werden, um die Einbeziehung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans* bei der Umsetzung der Ziele bis 2030 zu gewährleisten.

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Hirschfeld Eddy StiftungEine gute Nachricht aus Belize, dort hat das höchste Gericht am Mittwoch den Paragraphen gekippt, der Homosexualität unter Strafe stellt: 

Der oberste Richter des zentralamerikanischen Staates hat Paragraph 53 des Strafgesetzes, der homosexuelle Handlungen unter Strafe stellt, für nicht verfassungsgemäß befunden. Diese Entscheidung des Belize High Court vom 10. August 2016 ist ein großer Erfolg. Herzlichen Glückwunsch an Caleb Orozco, Kläger in diesem Fall.

Mehr dazu bei NBCnews:
http://www.nbcnews.com/feature/nbc-out/belize-supreme-court-overturns-anti-gay-law-n627511

Und ein längeres Stück in der NY Times über den Fall und Caleb Orozco:
http://www.nytimes.com/2015/05/24/magazine/the-lonely-fight-against-belizes-antigay-laws.html?_r=0

Über die Hirschfeld-Eddy-Stiftung (HES):

Die HES ist die Stiftung des LSVD (Lesben- und Schwulenverband Deutschland) für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern.

 

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Violation of LGBTI rights in Crimea and Donbass. The problem of homophobia in territories beyond Ukraine´s control.Das Center for Civic Liberties und das Antidiskriminierungszentrum Memorial haben einen Bericht über Homophobie in den besetzen ostukrainischen Gebieten veröffentlicht. Der knapp 40-seitige Bericht ist die erste umfassende Untersuchung zu diesem Thema. Er umfasst neben der Analyse der relevanten Gesetzgebung in der Russischen Föderation und der Ukraine eine Darstellung der Situation von LGBTI auf der Krim und in der Donbas-Region kurz vor und nach der Besetzung. Die Gegenwart bewaffneter Kräfte und die russischen Gesetze führen dazu, dass sich der Druck enorm erhöht hat.

Titel: “Violation of LGBTI rights in Crimea and Donbass. The problem of homophobia in territories beyond Ukraine´s control.”

Download: http://adcmemorial.org/www/publications/violation-of-lgbti-rights-in-crimea-and-donbass-the-problem-of-homophobia-in-territories-beyond-ukraine-s-control?lang=en

Vielen Dank an Tim Bohse vom Deutsch-Russischen Austausch für diesen Hinweis.

Über die Hirschfeld-Eddy-Stiftung (HES):

Die HES ist die Stiftung des LSVD (Lesben- und Schwulenverband Deutschland) für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern.

 

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DIMR Study How state donors can further human rights of LGBTI in development cooperation and what LGBTI think about itAndrea Kämpf (2015): “Just head-banging won’t work”. How state donors can further human rights of LGBTI in development cooperation and what LGBTI think about it.

Wie Entwicklungszusammenarbeit gesellschaftlich stigmatisierte Gruppen unterstützen kann: Studie der Dreilinden gGmbH und des Deutschen Instituts für Menschenrechte

Anlässlich der internationalen LSBTI-Geberkonferenz diese Woche in Montevideo freuen sich die Dreilinden gGmbH und das Deutsche Institut für Menschenrechte, auf die englischsprachige Studie „Just head-banging won’t work. How state donors can further human rights of LGBTI in development cooperation and what LGBTI think about it.” aufmerksam zu machen.

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Hirschfeld Eddy StiftungEine lesenswerte aktuelle Studie mit dem Titel „The Perfect Storm – The closing spaces for LGBT civil society in Krygystan, Indonesia, Kenya, and Hungary“ untersucht im Auftrag des Global Philanthropy Project die jüngsten Entwicklungen in Kirgistan, Indonesien, Kenia und Ungarn. Es geht um die dramatischen Einschränkungen, mit denen gerade NGOs zu kämpfen haben, die sich für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Inter* (LSBTI) einsetzen. Sie wurde bei einer Podiumsdiskussion Ende April in Bogotá, Kolumbien erstmals präsentiert und ist online veröffentlicht. Der Bericht (nur auf Englisch) kann hier heruntergeladen werden:

http://globalphilanthropyproject.org/2016/04/22/perfectstormreport/ 

Hirschfeld-Eddy-Stiftung/Hirschfeld-Eddy-Foundation
LGBTI-Plattform Menschenrechte/LGBTI-Platform Human Rights Almstadtstr. 7
10119 Berlin - Germany
Tel.: +49 – (0)30 - 78 95 47 68
Fax: +49 – (0)30 – 78 95 47 79
http://www.hirschfeld-eddy-stiftung.de/vernetzung/plattform-menschenrechte/ 

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Hirschfeld Eddy StiftungIn Uganda wurde Anfang des Jahres ein (Anti-) NGO-Gesetz verabschiedet, das Nichtregierungsorganisationen die Arbeit enorm erschwert. HRAPF (Human Rights Awareness and Promotion Forum) hat einen Workshop organisiert, in dem LGBTI-Organisationen bei der komplizierten Registrierung unterstützt werden. Insgesamt hat HRAPF schon 25 NGOs unterstützt, darunter auch solche, in denen Sexarbeiter_innen organisiert sind. Über den Workshop berichtet dieser Artikel in der Kuchu-Times:

https://www.kuchutimes.com/2016/05/hrapf-continues-to-strive-for-a-conducive-environment-for-ugandan-sexual-minorities/?subscribe=success#blog_subscription-2 

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Hirschfeld Eddy StiftungLEGABIBO gewinnt vor Gericht und kann sich offiziell registrieren. Das Berufungsgericht von Gabarone, Botswana hat entschieden, dass der Organisation die gleichen Grundrechte gewährt werden müssen wie anderen. Zwar sind in Botswana homosexuelle Handlungen verboten, das dürfe aber nicht zur Folge haben, dass LEGABIBO sich nicht als NGO registrieren kann. Damit ist die Berufung abgelehnt, die der Staat nach dem ersten positiven Urteil des High Court vom November 2014 eingelegt hatte. Im Februar 2012 hatte LEGABIBO erstmals die Registrierung beantragt, nun ist es so weit.

Hier die Pressemitteilung von LEGABIBO: https://legabibo.wordpress.com/

taz-Artikel: http://www.taz.de/!5273617/

Links zu weiteren Artikel zum Thema für den Hintergrund:

http://www.mambaonline.com/2016/03/16/major-victory-court-orders-botswana-government-recognise-gay-group/?platform=hootsuite

Hirschfeld-Eddy-Stiftung/Hirschfeld-Eddy-Foundation
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Herausgeber: Deutscher Bundestag, PuK 2 - Parlamentsnachrichten, Berlin, 8.1.2016: (hib/AHE)

In 44 Ländern sind einvernehmliche gleichgeschlechtliche Handlungen flächendeckend oder in Teilgebieten gesetzlich verboten und werden strafrechtlich verfolgt. In einer Reihe weiterer Länder bestehen solche strafrechtliche Normen weiter fort, finden in der Rechtspraxis aber keine Anwendung mehr, heißt es in der Antwort der Bundesregierung (18/6970) auf eine Große Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/4723). Wie die Bundesregierung weiter schreibt, ist in sieben Staaten die Todesstrafe für einvernehmliche gleichgeschlechtliche Handlungen möglich, darunter Saudi Arabien, der Iran oder etwa jene Bundesstaaten Nigerias, in denen die Scharia zur Anwendung kommt. In weiteren Staaten wie etwa in Teilen Indonesiens, im Iran, in Katar, im Sudan und in Saudi Arabien sind auch Körperstrafen strafrechtlich möglich. Darüber hinaus gibt es in einer Reihe von Ländern - darunter Russland, Äthiopien, Gambia und Chile - mit strafrechtlichen Sonderbestimmungen, die für gleichgeschlechtliche Handlungen andere Regelungen vorsehen als für heterosexuelle Handlungen.

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Boldly Queer: African Perspectives on Same-sex Sexuality and Gender DiversityDie Hirschfeld-Eddy-Stiftung, Abt. LGBTI-Plattform für Menschenrechte, macht auf eine (digitale) Neuerscheinung zu queeren Perspektiven aus zahlreichen afrikanischen Ländern aufmerksam: In „Boldly Queer: African Perspectives on Same-sex Sexuality and Gender Diversity“ sind Essays und Abstracts der zweiten Konferenz über „African Same-sex Sexualities and Gender Diversity“ in Nairobi veröffentlicht.

Thematisch sind die mehr als fünfzehn Texte breit gefächert: Die schwierige gesundheitliche Situation verheirateter lesbischer Frauen in Uganda wird in einem Artikel von Juliet Kushaba behandelt. Irene Fubara-Manuel schreibt über die intellektuelle Heimatlosigkeit von Migrant_innen aus afrikanischen Ländern im globalen Norden und der kenianische Schriftsteller Binyavanga Wainaina wird von Kevin Mwachiro interviewt.

Die Publikation kann komplett oder in einzelnen Kapiteln bei Hivos heruntergeladen werden, die es auch herausgegeben haben: https://hivos.org/news/boldlyqueer 

 

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Verschiedene persönliche Bezüge zu der Region und zum Thema, aber eben auch die Ahnung, dass das Bild der LGBT* Community und ihrer Lage in der Ukraine komplexer sein muss, waren Anlass genug, das Projekt Queer in der Ukraine ins Leben zu rufen und selbst nach Kyiv zu fahren und sich ein eigenes Bild zu machen. Vor Ort wurde relativ schnell klar, dass Lethargie und Hoffnungslosigkeit nicht die Arbeit und Lebensrealität der LGBT* ausmachen. Trotz widriger Umstände wie struktureller und direkter Diskriminierung bis hin zur offenen Gewalt, bekamen wir nicht den Eindruck einer eingeschüchterten Community. Dabei beeindruckte uns vor allem die Offenheit, mit der uns die Aktivist*innen einen umfangreichen Einblick in ihre Arbeit mit all ihren Kämpfen und Problemen, Erfolgen und Misserfolgen gaben.

Die Ergebnisse, die wir zusammengetragen haben, haben wir im Oktober 2013 in einer Broschüre veröffentlicht: From Kyiv with Love – Queere Lebenswelten in der Ukraine.

Die Broschüre kann über queereast@gmx.de bestellt werden.

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Das Europäische Parlament hat am 4.7.2012 eine Entschließung zur "Gewalt gegen lesbische Frauen und zu LGBTI-Rechten in Afrika" angenommen. Erwähnung  findet die Situation von LGBTI in Kamerun, Liberia, Malawi, Nigeria, Süd-Afrika, Swasiland und Uganda. Gefordert wird, dass die Kommission und die Mitgliedsländer mehr zur Unterstützung von LGBTI-Organisationen in Afrika unternehmen. Im Entschließungsantrag steht u.a. Folgendes: 
Das Europäische Parlament

  • verurteilt aufs Schärfste alle Formen von Gewalt und Diskriminierung gegenüber Lesben in afrikanischen Ländern, einschließlich extremer Formen der Gewalt, wie der so genannten „Vergewaltigungen zur Besserung“ und anderer Formen sexueller Gewalt;
  • bringt seine uneingeschränkte Unterstützung für Kampagnen und Initiativen zum Ausdruck, die auf ein Verbot aller diskriminierenden Gesetze gegen Frauen und Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender-Personen und intersexuelle Personen hinarbeiten;

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Seit vielen Jahren leben Lesben, Schwule und Transsexuelle in Uganda mit Verfolgung und schwerster Diskriminierung. Sie werden von ihren Familien verstoßen, aus den Gemeinden herausgedrängt und verlieren ihre Arbeit. Das ugandische Strafrecht verbietet einvernehmliche gleichgeschlechtliche Handlungen, sehr häufig kommt es auch zu mobartigen Überfällen. Die Situation verschärfte sich, seit 2009 der ugandische Parlamentarier David Bahati versuchte, ein Antihomosexualitätsgesetz mit weiteren massivsten Verschärfungen zu lancieren. Gegen das „Kill the Gays Bill“ haben sich LGBT-Gruppen und zivilgesellschaftliche Organisationen in Uganda unterstützt durch internationale Proteste in den Folgejahren erfolgreich zur Wehr gesetzt. Aber auch jetzt setzt Bahati alles daran, seinen Hass in Gesetze zu packen: Wieder steht der Entwurf des Antihomosexualitätsgesetzes auf der Tagesordnung des Parlamentes.

Das Lesbenprojekt Freedom and Roam (zu Deutsch etwa: Freiheit und Freizügigkeit) https://www.faruganda.org/ kämpft gemeinsam mit den örtlichen LGBT-Projekten in Uganda gegen das Gesetz und die alltägliche Homophobie.

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lesbian rights are human rightsAm 1. Februar 2012 sind in Südafrika vier junge Männer für den 2006 verübten Mord an Zoliswa Nkonyana, einer offen lebenden 19-jährigen Lesbe, zu jeweils 18 Jahren Gefängnisstrafe verurteilt worden. Die - lesbische - Community begrüßte das Urteil mit großem Beifall. Erstmals war der Tatbestand "Homophobie" als Motiv mit Grund der Verurteilung. Die vier jungen Männer hatten, 2006 noch fast alle minderjährig, Zoliswa Nkonyana aufgelauert, sie mehrfach vergewaltigt und anschließend zu Tode gesteinigt. Bekannt sind solche Taten als "corrective rape" / korrigierende Vergealtigung. Bei der Gerichtsverhandlung zeigten sie keinerlei Reue, lediglich die Eltern der Täter entschuldigten sich. Die Eltern der ermordeten Zoliswa Nkonyana begrüßten das hohe Urteil. Das Gericht begründete das Urteil, dass Gewalt gegen Minderheiten in Südafrika nicht akzeptiert werde, das Urteil sei als Signal zu verstehen. Mehr Infos (in englisch) bei freegender, ein Blog von südafrikanischen Lesben

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Menschenrechte fördern! Deutsche Unterstützung für lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und inter* (LSBTI)  Menschenrechtsarbeit im Globalen Süden und OstenWie kann von Deutschland aus die Menschenrechtsarbeit für lesbische, schwule, bi- und transidente und intersexuelle Menschen (LSBTI) im Globalen Süden und Osten wirkungsvoll unterstützt werden?  Mit dieser Frage befasst sich die neue Geberstudie der Dreilinden gGmbH, die beim Fachtreffen am 13. September 2011 im Deutschen Institut für Menschenrechte in Berlin vorgestellt wurde. Die Zahlen in der Studie zeigen, dass das Konzept von Dreilinden aufgeht: „Was gezählt wird, zählt!“ Durch das hartnäckige Nachfragen bei den Geldgebern konnte erreicht werden, dass beispielsweise die Heinrich-Böll-Stiftung ihr Tracking der Förderung für LSBTI-Menschenrechte verbessert hat. Erstmals konnte auch die Förderung des BMZ mitgezählt werden. LSBTI-Menschenrechtsförderung muss politisch gewollt sein. Die Förderungen von filia in diesem Bereich sind in der Studie veröffentlicht. >> zur Studie

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Spendenaufruf der Hirschfeld-Eddy-Stiftung für das Lesbian and Gay Equality Project Johannesburg Seit Jahren gilt Südafrika in Bezug auf Lesben- und Schwulenrechte als „Vorhut der Toleranz“ in Afrika. Die sexuelle Identität ist qua Verfassung geschützt, doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Immer wieder kommt es zu grausamen Hassverbrechen. Insbesondere in den Townships der Großstädte werden offen lesbisch lebende Frauen Opfer schlimmster Gewalttaten.

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ILGA-Europe, der Europäische Zweig der International Gay and Lesbian Association, hat ein 15minütiges Video veröffentlicht, „Different voices, one European Movement“. Das Video soll die Arbeit und die Bedeutung von ILGA –Europe einfache und klar erklären. ILGA-Europe ist eine Nicht-Regierungs-Organisation, die auf Europäischer Ebene ihre Mitglieder vertritt, Organisationen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender Personen. 300 Organisationen sind in der ILGA-Europe zusammengeschlossen, die sich 1996 als Region der internationalen Organisation selbständig gemacht hat. ILGA wurde bereits 1978 gegründet.

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Südafrika auf dem Weg vom Apartheidregime zur Demokratie: Phumzile S. Mtetwa, Leiterin des Lesbian and Gay Equality Project aus Johannesburg, stellte am 10. Dezember 2009 in Frankfurt/Main die Arbeit des Equality Projects vor.

Sehr eindrucksvoll erzählte Phumzile ("Phumi"), wie das kleine Team von drei Frauen des Equality Projects immer wieder Aktivistinnen zusammenbringt, um auf die Hate Crimes (Verbrechen aus Hass) gegen lesbische Frauen aufmerksam zu machen - ohne Rücksicht auf die Gefahren, in die sie sich begeben.

Insbesondere beschrieb sie die Aktionen nach dem Mord an Eudy Simelane, einer südafrikanischen Frauenfußballerin, die offen lesbisch gelebt hatte und am 28. April 2008 umgebracht wurde (siehe auch filia_news 2009/1 und die Veranstaltung mit GALZ in Hamburg, filia_news 2008/3). filias Unterstützung des Equality Projects im Kampf für die Verurteilung dieses Verbrechens als Hate Crime erwähnte Phumi mehrfach. filas Stiftungsrätin Stefanie Hoogklimmer hatte bei dieser Veranstaltung Gelegenheit, Phumi persönlich näher kennenzulernen.

Eingeladen hatte die kulturpolitische Initiative „Faites votre jeu“ gemeinsam mit dem Autonomen Frauenlesben Referat und dem Autonomen AusländerInnen Referat der Uni Frankfurt/Main. Die Veranstaltung fand im ehemaligen Gestapo-Gefängnis in Frankfurt statt, das bis in die 1980er Jahre als Gefängnis fungierte und jetzt autonomen Gruppen zur Verfügung steht.

Quelle: Newsletter der filia Frauenstiftung filia_news 2010/01
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