HessenHessenMit dem Aktionsplan legt die Hessische Landesregierung erstmals umfangreiche Handlungsempfehlungen vor, um die Lebenssituation der LSBT*IQ Community in den Blick zu nehmen, sie zu verbessern und bestehende Diskriminierungen abzubauen. Mit ihm werden 13 übergeordnete Ziele verfolgt. Diese reichen von der Förderung von Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt, über Wertschätzung von Vielfalt in der Landesverwaltung und Vorbeugung von homo- und trans*feindlicher Gewalt bis hin zur Unterstützung bei der Entwicklung von Strukturen, Vernetzung und Austausch sowie „Hilfe zu Selbsthilfe“ (Empowerment). Dabei soll sich der Aktionsplan allen Menschen erschließen, die in Hessen leben – gerade auch denjenigen, die in ihrem Alltag bislang wenige bewusste Berührungspunkte mit LSBT*IQ hatten.

https://soziales.hessen.de/presse/pressemitteilung/vorstellung-hessischer-aktionsplan

[PM] Die Landesregierung sichert der LSBTTIQ-Community auch über die laufende Legislaturperiode hinaus die Zusammenarbeit und einen regelmäßigen Dialog zu. Eine entsprechende Zielvereinbarung unterschrieb Sozialministerin Katrin Altpeter am Montag (22. Juni 2015) im Neuen Schloss in Stuttgart gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Netzwerkes LSBTTIQ.

In dem Netzwerk sind Gruppen, Vereine und Initiative zusammengeschlossen, die sich für die Rechte lesbischer, schwuler, bisexueller, transsexueller, transgender, intersexueller und queerer Menschen engagieren. „Nachdem die Landesregierung in der vergangenen Woche den landesweiten Aktionsplan ‚Für Akzeptanz & gleiche Rechte Baden-Württemberg‘ verabschiedet hat, ist die Unterzeichnung der Zielvereinbarung der nächste wichtige Schritt, um die nach wie vor bestehende Diskriminierung sexueller und geschlechtlicher Minderheiten weiter abzubauen“, erklärte Ministerin Altpeter. „Baden-Württemberg ist ein modernes, vielfältiges und weltoffenes Land, in dem LSBTTIQ-Menschen akzeptiert und anerkannt sind. Gemeinsam werden wir in den kommenden Jahren die Umsetzung des Aktionsplanes begleiten.“

Sozialministerin Katrin Altpeter: „Die Landesregierung arbeitet konsequent weiter an einer diskriminierungsfreien Gesellschaft“

Empfang der Landesregierung zum Christopher-Street-Day

Mehr als die Hälfte von schwulen, lesbischen, bisexuellen, transsexuellen, transgender, intersexuellen und queeren Menschen (LSBTTIQ) in Baden-Württemberg ist in den vergangenen fünf Jahren mindestens einmal Opfer von Diskriminierung geworden. Das ist das erste Ergebnis einer von Sozialministerin Katrin Altpeter in Auftrag gegebenen anonymen Onlinebefragung zur Lebenssituation von LSBTTIQ-Menschen in Baden-Württemberg mit mehr als 2.000 Teilnehmenden. Die Ministerin sieht darin eine klare Aufforderung, den von der Landesregierung eingeschlagenen Weg zum Abbau bestehender Diskriminierungen aufgrund sexueller Identität konsequent weiterzuverfolgen. „Viele Menschen haben den Eindruck, dass es bereits eine völlige Gleichstellung zwischen heterosexuellen und nicht-heterosexuellen Menschen in unserer Gesellschaft gibt – das ist jedoch nicht der Fall. Deshalb erarbeiten wir zurzeit unter der Federführung des Sozialministeriums einen Aktionsplan für Akzeptanz und gleiche Rechte, mit dem wir Baden-Württemberg zu einem Vorreiter für Offenheit und Vielfalt machen werden“, sagte Altpeter am Dienstag (24. Juni) auf dem Empfang der Landesregierung anlässlich des Christopher-Street-Days im Neuen Schloss in Stuttgart.

Aktionsplan für mehr Vielfalt und Akzeptanz im Landtag BrandenburgAktionsplan für mehr Vielfalt und Akzeptanz im Landtag BrandenburgMit den Stimmen von SPD, LINKEN und BÜNDNIS '90/DIE GRÜNEN wurde heute im Landtag der zuvor von den Parteien eingebrachte gemeinsame Antrag zur Schaffung eines Aktionsplans für Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt, für Selbstbestimmung und gegen Homo- und Trans*phobie angenommen. Darin wird die Landesregierung beauftragt, die bestehenden Aktivitäten sowie bislang fehlende Maßnahmen in einem Aktionsplan zusammenzuführen. Die Erstellung des Aktionsplans soll in einem breiten Beteiligungsprozeß erfolgen. Ziel ist es Homo- und Trans*phobie wirksam abzubauen und insgesamt einen breiten gesellschaftlichen Dialog über Diskriminierung und Ausgrenzung sowie wirksame Maßnahmen dagegen anzuregen.

Landtag Mecklenburg-VorpommernLandtag Mecklenburg-VorpommernLandtag Mecklenburg-Vorpommern: Landesaktionsplan für die Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt im Land vorgelegt

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern ist durch die Landesregierung der Landesaktionsplan für die Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt im Land übermittelt worden. Danach soll Antidiskriminierungsarbeit weiterhin dauerhafter Bestandteil der Regierungsarbeit in Mecklenburg-Vorpommern sein. Das Land Mecklenburg-Vorpommern positioniere sich und nehme als Arbeitgeber eine entsprechende Vorbildfunktion ein, heißt es in der Unterrichtung. (…)“
 
Die vollständige Meldung sowie den Link zum Aktionsplan finden Sie hier: https://www.landtag-mv.de/aktuelles.html
 

 

Aus dem Newsletter der LAG Lesben NRW August 2012: Die NRW-Landeskampagne "anders und gleich - Nur Respekt Wirkt" für Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt stößt auf enorme Resonanz - und das nicht nur in den Communities. Sie war bisher auf 13 Events präsent, darunter sieben CSDs. Das Kampagnenbüro in der Trägerschaft der Landesarbeitsgemeinschaft Lesben in NRW e.V. hat die letzten Wochen genutzt, um die Kampagne bekannt zu machen und zu verankern. Über 80 Gruppen und Institutionen haben die Kampagnen-Materialien bestellt, darunter Plakate oder die "Fibel der vielen kleinen Unterschiede", die 33 Begriffe von "androgyn" bis "Transphobie" erklärt und so für die Akzeptanz verschiedener Lebens- und Geschlechtermodelle wirbt. Jede_r fünfte Besucher_in der Homepage lädt die bereitgestellten Materialien herunter.

Echte Vielfalt – Aktionsplan für Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten des Landes Schleswig-HolsteinEchte Vielfalt – Aktionsplan für Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten des Landes Schleswig-HolsteinEchte Vielfalt“ ist das Motto für den „Aktionsplan für Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten“ des Landes Schleswig-Holstein. Der Lesben- und Schwulenverband LSVD Schleswig-Holstein erstellt diesen in Kooperation mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung. 

50.000 Euro stellt der Landtag für das Auftaktjahr 2014 zur Verfügung und beschloss im Januar 2014 ohne Gegenstimme „Miteinander stärken, Homophobie und Diskriminierung bekämpfen“.

Wort-Schatz - Begriffe zur Akzeptanz vielfältiger sexueller IdentitätenWort-Schatz - Begriffe zur Akzeptanz vielfältiger sexueller IdentitätenMit dem „Wort-Schatz. Begriffe zur Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten“ liegt ein weiterer Baustein von "Echte Vielfalt – Aktionsplan für Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten Schleswig-Holstein" vor. Der Wort-Schatz enthält in einfachen Sätzen Erläuterungen zu Begriffen wie lesbisch, schwul, transsexuell, Vielfalt, Diskriminierung, Regenbogenfamilie und vielen anderen.

Ausdrücklich bemüht sich der Wort-Schatz um einfache Sprache, eine übersichtliche Struktur und Reduzierung auf das Wesentliche.

Eingeleitet wird der Wort-Schatz mit einem Grußwort der Ministerin für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein, Frau Kristin Alheit und ergänzt durch einen Adressen-Teil.

Der Wort-Schatz soll dazu beitragen, dass entspannt und kompetent über Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle nachgedacht und gesprochen werden kann. Er steht kostenlos zur Verfügung.

Wort-Schatz zum Download (3 MB, PDF)

Die Print-Ausgabe kann kostenlos bestellt werden.

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