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Online-Kampagnen-Tool der Initiative EHE FÜR ALLE läuft auf Hochtouren

In nur zehn Tagen gingen rund 20.000 E-Mails an Abgeordnete des Bundestages, in denen die Öffnung der Ehe eingefordert wird. Mit seinem Online-Kampagnen-Tool, dem EHE FÜR ALLE-Messenger, ermöglicht die Initiative EHE FÜR ALLE allen Menschen in Deutschland, ihren zuständigen Bundestagsabgeordneten ein Anschreiben zu schicken. Ziel ist es, die Öffnung der Ehe noch vor der parlamentarischen Sommerpause durchzubekommen. Die rege Teilnahme der Deutschen an der Kampagne zeigt: Das Interesse daran ist groß. Wer mitmachen möchte, kann dies unter https://messenger.ehefueralle.de tun.

Mehrheit ist da, jetzt muss sie genutzt werden

SPD, Linkspartei und Grüne fordern bereits seit Jahren eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare. Weite Teile der Union zweifeln allerdings noch daran. Am heutigen Mittwoch, den 17. Mai steht das Thema Ehe für alle erneut auf der Agenda im Bundestag.

„Wir sind überwältigt von der Anzahl der E-Mails, die bereits jetzt über unseren EHE FÜR ALLE-Messenger verschickt wurden“, sagt Jannes Vahl, Sprecher der Initiative EHE FÜR ALLE. „Wir verstehen das als klaren Auftrag an die Politik. Jetzt ist es an den Abgeordneten, die Mehrheit zu nutzen und dem Wunsch der Menschen in Deutschland nachzukommen.“ Aktuell herrscht grundsätzlich eine mehrheitliche Zustimmung im Bundestag für eine Ehe-Öffnung – ob dies auch nach den Wahlen so bleibt, ist ungewiss. Andere Länder wie die USA, Spanien oder Irland haben die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare bereits geöffnet. Deutschland hinkt also hinterher. 

Mit dem 17. Mai wurde ein besonderer Tag gewählt, um das Thema erneut auf die politische Agenda zu nehmen: Auch bekannt als IDAHOT (International Day Against Homophobia, Transphobia and Biphobia) erinnert er daran, dass am 17. Mai 1990 die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität von ihrer Liste der psychischen Krankheiten strich.

Appell an Abgeordnete per Online-Tool verschicken: So geht es

Um ein Anschreiben an seine Abgeordneten zu schicken, einfach auf https://messenger.ehefueralle.de die eigene Postleitzahl sowie eigenen Namen und E-Mail-Adresse eingeben. Anschließend werden die zuständigen Unions- und SPD-Abgeordneten für den jeweiligen Wahlkreis angezeigt. Davon einfach eine Person auswählen und schon erscheint ein Textvorschlag, in dem eine Abstimmung über die EHE FÜR ALLE noch vor der Sommerpause eingefordert wird. Anschließend das Anschreiben per E-Mail-Bestätigungslink freischalten – schon wird es versendet.

 

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