sappho stiftung20 Jahre SAPPhO-Frauenwohnstiftung2017 wird die SAPPhO-Stiftung 20 Jahre alt, 20 Jahre eines bewegten Lesben-Lebens, in dem wir viel im Sinne der Stiftungsziele verwirklichen konnten.

Am 04.03.2017 starb Wienke Zitzlaff, eine der beiden Gründerinnen der Stiftung im Alter von 85 Jahren. Wir werden sie sehr vermissen und sind sehr traurig, dass sie mit uns nicht mehr das Erreichte feiern kann. Wir sind jedoch sicher, dass ihre Visionen und die SAPPhO Frauenwohnstiftung durch uns und viele andere weiterleben werden. Das 20jährige Jubiläum wollen wir in Gedenken an Wienke feiern.

Wir sind eine Stiftung von Lesben für Lesben. Zur Verwirklichung unserer Stiftungsziele braucht es Lesben, die Lust auf ein gemeinschaftliches Leben haben, über alle Generationen hinweg und besonders im Alter, wenn das lesbische Solidarnetz besonders wichtig ist.

hms roseDie Hannchen-Mehrzweck-Stiftung (hms) ist die größte deutsche Stiftung, die sich für die Emanzipation von Schwulen, Lesben, Trans- und Intersexuellen sowie queerer Bewegung einsetzt. Als erfolgreiche Förderpartnerin der LSBTIQ-Initiativen setzt sie weiterhin auf nachhaltiges Wachstum. Im Jubiläumsjahr wurden erstmals mehr als 50.000 Euro Fördermittel vergeben.

Nach Abschluss des Jubiläumsjahres 2016 zieht der Vorstand der Hannchen-Mehrzweck-Stiftung (hms) eine positive Bilanz.

„Die hms ist als wichtige Förderpartnerin im Netzwerk der LGBTIQ-Initiativen in Deutschland weiter auf einem erfolgreichen Weg. Dank einer großzügigen Erbschaft übersteigt das Vermögen der Stiftung im Jubiläumsjahr die 2-Millionen-Grenze und erstmals wurden im vergangenen Jahr mehr als 50.000 €-Fördermittel bewilligt“,

informiert der Vorsitzende des Vorstandes, Dr. Klaus Müller.

Bundesstiftung Magnus HirschfeldBundesstiftung Magnus HirschfeldAm 27. Oktober 2016 konnte die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH) auf fünf Jahre intensive Bildungs- und Forschungsarbeit zurückblicken. Nach der am 22.11.2016 erfolgten zweiten Lesung des Haushaltsgesetzes 2017 im Deutschen Bundestag wird sich die finanzielle Grundlage der Arbeit der Stiftung im kommenden Jahr voraussichtlich wesentlich verbessern: Auf Initiative der Koalitionsfraktionen soll die BMH ab 2017 eine institutionelle Förderung aus dem Haushalt des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz in Höhe von jährlich 500.000 Euro erhalten. Die Förderung steht im Zusammenhang mit den Bemühungen um eine Rehabilitierung der nach dem damaligen § 175 StGB Verurteilten.

bmh Berlins lesbische FrauenBerlins lesbische Frauen - von Dr. Magnus HirschfeldBundesstiftung Magnus Hirschfeld fördert wieder Projekte zu lesbischer Geschichte, Bildung und Forschung

Lesbische Themen finden sich bisher nur wenige auf der Liste der geförderten Projekte der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH) – die Gründe dafür sind vielfältig. Doch das soll sich ändern: Ab dem Jahr 2017 macht sich die bisher vor allem im Schwulen-, Queer- und Trans-Bereich gut vernetzte Stiftung nun gezielter bei lesbischen Vereinen, Projekten, Gruppen und Einzelpersonen bekannt. Bis zum 15. April (Poststempel) oder 15. Oktober des Jahres können Gelder für lesbische Geschichts-, Bildungs- und Forschungsprojekte beantragt werden. Die möglichen Fördersummen reichen von mehreren Hundert bis zu 25.000 Euro. Ein Fachbeirat begutachtet die Anträge. Diese werden dann dem Kuratorium der Stiftung zum Beschluss vorgelegt.

Dreilinden Dreilinden - Gesellschaft für gemeinnütziges Privatkapital mbHfördert die gesellschaftliche Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt durch Mittelvergabe an bestehende Organisationen, durch Projektförderungen, durch soziale Investitionen, und durch Vernetzung.

Menschen, deren sexuelle Orientierung und Geschlechts-Identität (kurz: SOGI) nicht der gängigen Norm entsprechen, werden in vielen Ländern der Welt diskriminiert und erleben häufig Gewalt. Ihre Menschenrechte werden auf brutale Weise verletzt, es gibt zu wenig Schutz. Gesellschaften, die nur die zwei Geschlechter „Mann“ und „Frau“ anerkennen, bedrohen trans- und intergeschlechtliche Menschen in ihrer körperlichen und identitären Selbstbestimmung. Mädchen und Frauen sind vielfältigen Formen von Diskriminierung durch Männer ausgesetzt. Die Arbeit von Dreilinden ist angetrieben von dem Wunsch, dass sich das ändern möge.

filia. die frauenstiftung, dfilia. die frauenstiftungfilia. die frauenstiftungie erste von Erbinnen und anderen Frauen in Deutschland gegründete Gemeinschaftsstiftung von Frauen für Frauen, hat am 31. Mai 2002 ihre Tätigkeit aufgenommen. filia versteht sich als innovative, gesellschaftskritische Stiftung und fördert Frauenprojekte weltweit.

Frankfurter Stiftung maecenia für Frauen in Wissenschaft und KunstFrankfurter Stiftung maecenia für Frauen in Wissenschaft und Kunst

Die Frankfurter Stiftung maecenia für Frauen in Wissenschaft und Kunst hat sich der Förderung von Frauen verschrieben, die zukunftsweisende Projekte auf allen Gebieten der Wissenschaft, Kunst und Kultur verfolgen. Insbesondere unterstützt maecenia Projekte, die sich aus der Perspektive von Frauen kritisch und konstruktiv mit der Gesellschaft auseinandersetzen und die interdisziplinär angelegt sind.
maecenia will damit die Präsenz von Frauen in Wissenschaft und Kunst zu Gunsten einer anderen gesellschaftlichen Entwicklung stärken.

Seitdem der Historiker Dr. Wolfram Setz im Jahr 2006 mit seiner Zustiftung die Einrichtung des Karl-Heinrich-Ulrichs-Fonds ermöglichte, ist die Hannchen-Mehrzweck-Stiftung (hms) in der Lage, aus den Kapitalerträgen des Fonds und aus zusätzlichen zweckgebundenen Spenden jährlich rund 1.000 € für solche Zwecke auszuschütten. Die Geschichte ihrer Bewegung und biographische Zeugnisse homosexueller Frauen und Männer vorurteilsfrei aufzuzeichnen – bis auf wenige Ausnahmen bleibt das bislang Lesben und Schwulen selbst überlassen.

Hannchen-Mehrzweck-Stiftung (HMS)Hannchen-Mehrzweck-Stiftung (HMS)Die Hannchen-Mehrzweck-Stiftung (HMS) ist die größte deutsche Stiftung, die sich für die Emanzipation von Schwulen und Lesben einsetzt. Wir fördern Projekte und/oder Initiativen von gemeinnützigen Vereinen, die im weitesten Sinn durch Bildungsarbeit dazu beitragen, das Selbstbewusstsein, die Identität und die Handlungsspielräume von Lesben und Schwulen in der Gesellschaft zu stärken.

Förderungen werden ausschließlich als Zuschüsse vergeben. Antragsformulare können dirket von der Homepage heruntergeladen oder per Post bzw. Fax beantragt werden.

Auf diesen Seiten erfahren Sie alles über unsere Förderpraxis, bereits geförderte Projekte und wie Sie uns unterstützen können, sei es durch eine Spende, Zustiftung oder ein Vermächtnis.

Hirschfeld-Eddy-Stiftung - Hirschfeld Eddy StiftungHirschfeld Eddy StiftungStiftung für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender. Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, die Achtung der Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender voranzubringen, international Menschenrechtsarbeit zu unterstützen, Menschenrechtsverteidigern aktiv zu helfen sowie Aufklärung und den Abbau von Vorurteilen zu fördern. Die Idee der Stiftungsgründung entstand im Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD), der das Projekt auch organisatorisch unterstützt. Der LSVD hat sich in den letzten Jahren verstärkt in der internationalen Menschenrechtsarbeit engagiert. 2006 hat der Verband offiziell Beraterstatus bei den Vereinten Nationen erhalten. Daran will die Hirschfeld-Eddy-Stiftung anknüpfen. Es wird angestrebt, gemeinsam mit anderen Menschenrechtsorganisationen die Arbeit der Stiftung zu entwickeln.

Sappho FrauenwohnstiftungSappho FrauenwohnstiftungDie SAPPhO Frauenwohnstiftung, deren Ziele und Aufgaben sind, Voraussetzungen zu schaffen, dass sich Lesben neue Lebens- und Wohnformen erarbeiten können, oder erarbeitete und erprobte Wohnformen erhalten bleiben, informiert in ihrem Jahresbericht über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Darin geht es um die aktuelle Situation des Frauenlandhauses Charlottenberg, der €‚Hofgemeinschaft Wüstenbirkach, für die neue Mitbewohnerinnen gesucht werden, des Wohnprojektes €ƒLesbenhausen Hannover e.V., der €„Villa Charlotta und um den Barbara Gissrau Fonds, der der €…Förderung der Lebensqualität von Lesben im Alter dient. 

Außerdem wird über die Entstehung des €†Lesbenfriedhofsareal in Berlin, das am kommenden Sonntag, 6. April eingeweiht wird, berichtet und über die Veranstaltungsreihe €ˆSappho's Salon in Berlin. 

Die SAPPhO Frauenwohnstiftung entstand 1997 aus dem Verein „Safia e.V. - Lesben gestalten ihr Alter". Der Grund zur Stiftungsgründung war, dass viele Lesben Vermögen erwirtschaftet haben, ohne Unterstützung oder gar gegen den Widerstand ihrer Herkunftsfamilie, und sich wünschen, dass ihr Vermögen im Todesfall in Lesbenhänden bleibt. Deswegen trägt die SAPPhO Frauenwohnstiftung den Untertitel "Erbfolge weiblich".

 

ARCUS-Stiftung

Frei bestimmen zu können, wie man lebt, ist ein hoher Wert in unserer Gesellschaft. Grundvoraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben ist aber, als Person sichtbar zu sein, sich wertgeschätzt zu wissen und gesellschaftlichen Entwicklungen mit gestalten zu können.

Deshalb unterstützt die ARCUS-Stiftung vor allem Projekte, die nachhaltig das bürgerschaftliche Engagement für eine vollständige Teilhabe von Lesben und Schwulen am gesellschaftlichen Leben stärken.

Die ARCUS-Stiftung versteht sich als Bürgerstiftung aus der schwul-lesbischen Community, die sich insbesondere für gemeinnützige Initiativen zur Akzeptanz- und Selbsthilfeförderung einsetzt.
Ein weiteres Vorhaben der ARCUS-Stiftung ist es, die Aufarbeitung der Verfolgung, Diskriminierung und Tabuisierung von nicht-heterosexuellen Lebensweisen in Nordrhein-Westfalen von 1945 bis 1969 auf den Weg zu bringen.

Sappho Frauenwohnstiftung - Ziel der Stiftung isSappho FrauenwohnstiftungSappho Frauenwohnstiftungt es, Vermögen zu sammeln, um Wohnraum und neue Lebensformen für Lesben zu entwickeln.

Menschenrechte fördern! Deutsche Unterstützung für lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und inter* Menschenrechtsarbeit im Globalen Süden und Osten
Die Studie zeigt den finanziellen Umfang und die Zielsetzung deutscher – staatlicher wie privater - LSBTI-Förderung auf. Sie konstatiert im Vergleich zu 2009 ein gestiegenes, aber in Bezug auf die Bedarfe weiterhin geringes Fördervolumen und fordert die Einbeziehung lokaler LSBTI-Akteure und Fachpersonen, um ungewollte Nebeneffekte zu vermeiden.

Dreilinden gGmbH und das Deutsche Institut für Menschenrechte sind die Herausgeber dieser Studie; die Autor_innen sind Lucy Chebout und Arn Sauer.

 

Tätigkeitsbericht 2015 der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH)Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH) wurde 2011 gegründet und ist eine mit zehn Millionen Euro ausgestattete Stiftung mit Sitz in Berlin, die die gesellschaftliche Lebenswelt von Lesben, Schwulen und Transgender erforscht und Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit fördert, um Diskriminierung von Homosexuellen in Deutschland entgegenzutreten. Darüber hinaus gehört zu ihren Aufgaben, die Erinnerung an die Nazi-Verbrechen an Homosexuellen sowie an das Werk des Namensgebers, des Sexualwissenschaftlers Magnus Hirschfeld, wachzuhalten.

Jährlich veröffentlicht die BMH einen Tätigkeitsbericht, der alle Projekte und Veranstaltungen des vergangenen Jahres zusammenfasst, auflistet, welche Einnahmen und welche Ausgaben getätigt wurden und außerdem einen Ausblick auf die Aktivitäten der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld für das Jahr 2016 bietet.

Download des Tätigkeitsberichts 2015

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