Anke Schäfer 2007 im Film "Von heute an", ein Portrait von Uli BezHeute ist im Alter von 75 Jahren die feministische Buchhändlerin und SAFIA e.V.-Initiatorin Anke Schäfer verstorben. 

Anke Schäfer hat das Gesicht der zweiten deutschen Frauen-/Lesben-Bewegung entscheidend mitgeprägt. 1938 in Berlin geboren, hat Anke Schäfer ihr Hobby, das Lesen, als Buchhändlerin zum Beruf gemacht und nachdem sie mit 37 Jahren (1975) ihr Coming out als Lesbe hatte, ist sie voll durchgestartet: Sie eröffnete 1976 in Wiesbaden den Frauenbuchladen Sappho, absolvierte eine Umschulung zur Betriebswirtin, gründete 1978 den Frauenbuchversand und den Frauenliteraturvertrieb, gab von 1984 bis zum Jahr 2000 den Lesbenkalender heraus und war 1986 Mitbegründerin der Virginia, Zeitschrift für Frauenbuchkritik, die bis heute existiert. Des Weiteren hat sie 1986 den Verein SAFIA: Selbsthilfe alleinlebender Frauen im Alter gegründet. Für ihr lesben- und frauenpolitisches Engagement wurde Anke Schäfer im Jahr 1998 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Ihre Rentnerinnen-Jahre verbrachte sie im SAFIA-Wohnprojekt „Villa Charlotta" in Charlottenberg im Westerwald, bis eine schwere Demenzerkrankung sie in ein Pflegeheim zwang.

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http://maedchenmannschaft.net/ Das Gemeinschaftblog junger FeministInnen, mit Hinweisen auf Veranstaltungen und Literatur, existiert seit 2007.

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cover gender rausModerne Gesellschaften ermöglichen grundsätzlich, das eigene Leben auf vielfältige Art und Weise zu gestalten: So ist z.B. gleichgeschlechtliche Liebe weitgehend akzeptiert, Frauen und Männer sind gesetzlich gleichgestellt und können im Prinzip entscheiden, wie sie leben wollen. Allerdings werden diese Errungenschaften mittlerweile von rechtspopulistischen und christlich-fundamentalistischen Kräften, aber auch aus der liberalen Mitte heraus, zunehmend bekämpft oder infrage gestellt. Das betrifft Diskussionen im Alltag, in der Kneipe, auf Veranstaltungen oder Beiträge in Zeitungen, Rundfunk- und Fernsehsendungen, Internet-Blogs, Artikeln und Büchern. Von „Gender-Ideologie“ ist die Rede oder „Frühsexualisierung unserer Kinder“. 

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Wieso gibt es in Deutschland kein Magazin, das die Berichterstattung über coole Frauen, Popkultur, Politik und Style mit einer feministischen Haltung verbindet? Weil es bisher noch niemand gemacht hat. Weil wir so ein Heft unbedingt lesen wollen und glauben, dass es vielen anderen Frauen genauso geht, machen wir Missy.

Gegründet: 1. Januar 2008

https://missy-magazine.de/

Missy ist ein Magazin für Frauen, die sich für Popkultur, Politik und Style interessieren – für Frauen wie uns halt. Missy verzichtet auf die 10.000. Anleitung zur richtigen Diät, dem richtigen Look oder dem richtigen Leben. Jede Frau hat schließlich ein Gehirn, um selbst zu entscheiden, was sie gut und was sie schlecht findet.

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Logo Feministisches NetzwerkUnter dem Motto "Zeit für ein Feministisches Netzwerk, Zeit für globale Solidarität!" ist am 27. Februar 2017 das Feministische Netzwerk https://www.feministischesnetzwerk.org/ online gegangen. Die Organisator*innen sind inspiriert von den riesigen Protesten des #czarnyprotest in Polen bis zum Women’s March in den USA! Überall auf der Welt gehen feministische Bewegungen auf die Straße, um für grundlegende Menschenrechte zu kämpfen.

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