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Der Lesben- und Schwulenverband Deutschland /LSVD) hat am vergangenen Wochenende (1./2. April 2017) in Berlin beim 29. Verbandstag erstmals mehr Frauen als Männer in den Vorstand gewählt. Von den insgesamt 13 Bundesvorständen sind nun 7 Frauen. Den Vorstand verlassen haben Axel Blumenthal und Robert Hecklau, neu hinzugekommen sind Jenny Renner (Thüringen) und Prof. Dr. Ulrike Schmauch (FH Frankfurt).

Der LSVD wählt jedes Jahr im Rahmen des Verbandstages 6 bzw. 7 neue Vorstände bzw. bestätigt diese. Dieses Jahr wurden Axel Hochrein, Gabriela Lünsmann, Helmut Metzner, Inken Renner und Uta Schwenke im Amt bestätigt. Weiterhin gehören Imke Duplitzer, Günter Dworek, Henny Engels, Benjamin Rottmann, Stefanie Schmidt und Sandro Wiggerich dem 13köpfigen Gremium an. Die Amtszeit beträgt jeweils zwei Jahre. 

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Das Berliner Manifest gegen die Instrumentalisierung von LSBTIQ* durch Rechtspopulist_innenDas Berliner Manifest

Wir, die Unterzeichnenden, wenden uns gegen die Vereinnahmung sexueller Minderheiten durch rechtspopulistische und rechtsradikale Parteien, Gruppierungen und Publizist_innen. Wir beobachten mit Sorge, wie die Grundlage unserer Demokratie, das zivilgesellschaftliche Engagement, mit Labeln wie "linksgrünversifft", "Gender-Gaga“ oder "Queeriban" denunziert wird. Wir dagegen stehen für eine Politik, die Vielfalt in unserer Gesellschaft als Chance begreift und die Errungenschaften unserer emanzipatorischen Bewegungen der letzten 50 Jahre mutig verteidigt und weiterführt.

Wir wissen: Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*- und Inter* können den Kampf um ihre Gleichberechtigung nur gemeinsam gewinnen. Wir werden alle verlieren, wenn wir uns gegeneinander ausspielen lassen. Unsere Lehre aus der Geschichte der emanzipatorischen Bewegungen lautet: Wir brauchen einander, wir lernen voneinander und stehen solidarisch füreinander ein - in unseren Gemeinsamkeiten, wie in unseren Unterschieden. Den Begriff LSBTIQ* verstehen wir als Auftrag, miteinander so umzugehen, wie wir es von der Mehrheitsgesellschaft uns gegenüber zu Recht erwarten.

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LesbenRing e.V.Der Lesbenring e. V. der größte bundesweite Dachverband für lesbische Frauen, Lesbengruppen und Organisationen. In der letzten Woche wurden neue Vorstandsfrauen gewählt. Diese sind Ulrike Rolf und Judith Völkel aus Berlin und Gabi Stummer aus Köln. Die Geschäftsstelle in Heidelberg bleibt unter der Leitung von Jule Blum bestehen. 

Auch unter dem neuen Vorstand des Lesbenrings gilt der Grundsatz: „Wir machen mit Lust und Liebe Politik“. Neben der Weiterführung der Vertretungen im Frauenrat und der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld gilt es die internen Vereinsstrukturen des Lesbenrings zu beleben, sowie die Mitfrauen und -organisationen intensiver zu vernetzen. Hierzu richtet der neue Vorstand ein Augenmerk darauf, mehr Lesben zur Mitarbeit im Verein zu gewinnen. In der nächsten Denkwerkstatt im April 2016 wird es um die inhaltliche und strategische Ausrichtung des Lesbenrings gehen. Der neue Vorstand des Lesbenrings heißt alle interessieren Lesben willkommen und ruft zur politischen Mitarbeit auf! 

Save the Date: Denkwerkstatt vom 22.-24. April 2016.

 

 

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100 Prozent MenschGemeinnützigkeit kennt keine sexuelle Orientierung und keine geschlechtliche Identität

Am 24. November 2015 hat das Projekt 100% MENSCH die Petition „Auch wir sind gemeinnützig! Gemeinnützigkeit kennt keine sexuelle Orientierung und keine geschlechtliche Identität!“ an den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen Jens Spahn (CDU) im Reichstag übergeben. Anwesend waren auch Herr Stefan Kaufmann (MdB, CDU) sowie Vertreter*innen der Initiativen ENOUGH is ENOUGH! OPEN YOUR MOUTH! und #EheFürAlle, des Aktionsbündnisses gegen Homophobie sowie der Beratungsstelle InTra*.

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Jetzt unterzeichnen!
Der „Waldschlösschen-Appell“ gegen die Verharmlosung homosexualitätsfeindlicher Diffamierungen
Lesben und Schwule stehen aufgrund der Diskussion um die rechtliche Gleichstellung homosexueller Lebensgemeinschaften im Fokus der Medienöffentlichkeit. Wir begrüßen eine breite Diskussion um die politische und juristische Ausgestaltung der Rechte Homosexueller.
Wir wehren uns jedoch dagegen, dass Argumentationsmuster, die der Diffamierung der Identität Homosexueller dienen, weiterhin als „Debattenbeiträge“ oder „Meinungsäußerungen“ verharmlost werden. Wir warnen vor verstärkten homosexualitätsfeindlichen Anfeindungen, wenn viele Medien weiterhin Angriffe auf die Würde und die Menschenrechte Homosexueller als Teil des legitimen Meinungsspektrums bagatellisieren.

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Gesellschaft & Politik ist ein weites Feld...

Unter Gesellschaft findet ihr Lebensformen (queer, gender, femme, butch, intersexuell), außerdem das Thema Migration und davon nicht losgelöst Interkulturelles und außerdem alles rund um das Lesbenfrühlingstreffen und ein Verzeichnis lesbenfreundlicher Stiftungen.

Unter Politik erfahrt Ihr, was innenpolitisch los ist, welche Dachverbände sich für uns einsetzen, alles zum Lebenspartnerschaftsrecht bzw. Lebenspartnerschaftsgesetz, viele Infos zum Thema Antidiskriminierung und welche Änderungen es international auf dem Gebiet der Lesben- und Schwulenpoltik gibt.

Unter Wissenschaft sind die Lesbenarchive vertreten, Bildungseinrichtungen im Frauenbereich, (außer-)universtäre Forschungseinrichtungen und Schule natürlich - samt lesbischer Lehrerinnen und Schulprojekte! Außerdem aktuelle erhebungen zur Situation von Lesben (und Schwulen).

Und unter Arbeit findet ihr viele berufliche Netzwerke für Lesben, eine Jobbörse und Forschungsergebnisse zu "Lesben in der Arbeitswelt".

 

 

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