Zuletzt aktualisiert am Montag, den 16. August 2010 um 19:33 Uhr
Sonntag, den 21. Februar 2010 um 23:42 Uhr
bestellen... Niederlande Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Englisch (Dolby Digital 5.1), Holländisch (Untertitel), ANAMORPHIC WIDESCREEN (1.78:1) Alison Reid, Kanada 2008, 81 Min., Sprache: Englisch. Intelligente lesbische Komödie - Parthenogenese ist seit langem Traum vieler Lesben. "The Baby Formula" baut auf wissenschaftlichen Grundlagen auf, nach denen zwei Frauen schwanger werden können, indem aus den Stammzellen der einen eine Art Sperma zur Befruchtung eines Eis der anderen gewonnen wird. Im Film findet diese Prozedur in dem Labor statt, in dem eine der Protagonistinnen arbeitet.
Die blonden Göttinnen Athema (Angela Vint) und Lilith (Meghan Fahlenbock) sind zwei verheiratete Lesben, die eine Doppelschwangerschaft anstreben.
Als "Film im Film" wird die Entwicklung der beiden Frauen von einer lesbischen Filmemacherin dokumentiert. Beide Frauen machen hormonelle Veränderungen durch während sich auch ihre Beziehung entwickelt. Als die beiden Herkunftsfamilien dahinter kommen, dass die Schwangerschaften mit "weiblichem Sperma" geplant und ausgetragen werden, beginnen einige Schwierigkeiten. Es gibt zahlreiche Darstellungen von Athenas und Liliths wachsenden Bäuchen und auch weichere, sexy Aufnahmen, darunter eine Szene, in der Athena im Kerzenlicht in der Badewanne liegt und Lilith sich entkleidet und ihr Gesellschaft leistet. In einer anderen Aufnahme ist Lilith beim CSD in Toronto zu sehen, ohne Shirt und mit nackten Brüsten und Babybauch. Kathy Belge von lesbianlife.about.com gibt dem Film 4,5 von 5 Punkten: Eine wirklich gute Story, gespielt von zwei hervorragenden Darstellerinnen über eine bewegendes Thema in zügigem Erzähltempo. Es gibt viele interessante kleine Überraschungen am Rande; Plot und Darstellerinnen haben erfreulich viel Tiefgang.
Athena und Lilith, zwei experimentierfreudige junge Frauen, die einander lieben, wünschen sich wie die meisten Paare ein Kind. Es soll aber kein adoptiertes Kind sein. Ein Samenspender kommt auch nicht in Frage. Es soll ein leibliches Kind der beiden sein. An dieser Stelle kommt die Wissenschaft ins Spiel. Aus weiblichen Stammzellen werden in einem gewagten Experiment die Samenzellen für das vaterlose Baby der beiden, das Athena austrägt. Kurze Zeit später ist auch Lilith schwanger. Sie hat den "verrückten Wissenschaftler" Jim überzeugt, bei ihr das gleiche Verfahren anzuwenden. Sie vergleichen glücklich ihre Bäuche. Doch nun steht ihnen die schwierigste Prüfung bevor: Sie müssen das Ganze ihren Familien beibringen. Athenas Mutter ist eine religiöse Fundamentalistin. Lilith ist von dem schwulen Pärchen Daniel und Edward großgezogen worden. Zahlreiche Verwicklungen sind also programmiert in dieser Komödie nicht nur für die schwul-lesbische Community. Die ganze Geschichte entbehrt trotzdem nicht einer wissenschaftlichen Grundlage. So hat ein britischer Wissenschaftler 2006 sechs vaterlose Mäuse produzieren können. Also: Alles ist möglich und am Ende zählt nur die Liebe und das fröhliche Kinder kriegen.
Alison Reid, Kanada 2008, 81 Min., Sprache: Englisch, Buch: Richard Beattie, Darsteller: Angela Vint, Megan Fahlenbock, Rosemary Dunsmore, Kamera: Brian Harper, Schnitt: Mark Acieri, Musik: Robert Carli, Produktion: Free Spirit Films Inc; Paul Zimic, David J. Woods, Alison Reid, James Mou, Stephen Adams